TBL-Umfrage für alle Kindergartenlehrpersonen im Kanton Thurgau

TBLIm Kanton Thurgau hat jede Schulgemeinde ihr eigenes Förderkonzept erarbeitet. Darin ist ganz unterschiedlich geregelt, wie die Zusammenarbeit zwischen Logopädinnen/Logopäden und den Kindergartenlehrpersonen aussehen soll. Besonders im Bereich der Reihenerfassung bestehen grosse Unterschiede.

Mit dieser Umfrage wollte der TBL genau erfassen, welche Bedürfnisse die Kindergartenlehrpersonen in Bezug auf die Zusammenarbeit (z.B. Reihenerfassung, integrierte Logopädie, Präventivprojekte, usw.) mit der Logopädin/ dem Logopäden haben.

Die Umfrage wurde vom Vorstand des TBL entwickelt und an alle Kindergartenlehrpersonen im Kanton Thurgau verschickt. Zusätzlich wurde an der TKK-Tagung (Thurgauer Kindergarten Konferenz) am 8.11.2017 durch den TBL nochmals auf die Umfrage hingewiesen und Fragebögen aufgelegt.

Wer die detaillierte Auswertung möchte, kann sich unter jovana.boegli@psgarbon.ch melden.
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Weiterbildungsangebote Fachstelle NaTech

NaTechLiebe Lehrerinnen und Lehrer

Gerne erinnern wir Euch an die zwei neuen Weiterbildungsangebote der Fachstelle NaTech für Lehrpersonen des Zyklus 1, 2 und 3. Bei beiden Angeboten hat es noch einige Plätze frei. Über eine Teilnahme von Euch freuen wir uns!


Bei beide Angeboten ist die Platzzahl beschränkt. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingangsdatum berücksichtigt.

Mit herzlichen Grüssen

Patric Brugger und Nicole Schwery
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Darf man das laut sagen?

Darf man dasVor ein paar Jahren wehrten sich diverse Gruppierungen gegen die Sexualaufklärung ab Kindergarten, heute ist es ein MUSS im Lehrplan 21. Ich habe 20 Jahre in diversen Kindergärten im Kanton Thurgau unterrichtet und arbeite heute selbstständig als Sexualpädagogin und Sexualtherapeutin. Sehe ich im Lernplan die 6 Lernziele mit ihren Kompetenzen zu Identität, Gesundheit und Körper genauer an,stelle ich fest, dass wir dazumal schon sehr vieles ganz normal in den Alltag eingebaut haben. Niemand sprach da von Sexualaufklärung  :-) aber von Körperwahrnehmung - Sinnesspiele sind das Tor zur Sexualität  :-)
Sexualerziehung beginnt ab Geburt mit den Themen; Gefühle wahrnehmen und ausleben dürfen, das Spiel mit Nähe und Distanz, wie auch die Verführungskompetenz, welche Vorschulkinder teils perfekt beherrschen. Zum ersten Mal in ihrem Leben setzen sich die
Kinder mit der Frage auseinander; bin ich ein Junge oder bin ich ein Mädchen. Doktorspiele sind bestens für diese Suche der Selbstsicherheit da. Doch bevor ein Junge und ein Mädchen zu seinem Körper Sorge tragen kann,muss es zwei Dinge wissen:
1. wie alle Körperteile heissen, nicht nur Finger, Zehen und Ohren sondern auch Penis,
Pimmeli... oder Venus, Muschi... und die Kinder müssen wissen, dass sie diese Wörter ganznormal aussprechen dürfen.
Der 2. Punkt ist, ein Kind muss und darf lernen, welche Berührungen es gern hat, welche nicht, wer darf mich berühren, was sind gute und schlechte Geheimnisse, warum habe ich diese Berührung gern?... Sexualerziehung beginnt immer mit dem Erleben, gefolgt vom
Erkennen und Benennen. Die Scham zeigt uns wunderbar unsere persönliche Grenze
auf. Wer mit den Kindern eine Sprache zu Körper, Berührungen und Gefühle pflegt, der
erlebt Sexualerziehung als ein menschliches und humorvolles Alltags-Thema. Alle
Kinder sind auf unsere Informationen angewiesen.
Erst jetzt können Kinder Fragen stellen, sich mitteilen und sich mit einem NEIN
schützen! Ich bin wertvoll und ich entscheide!
Folgende Angebote biete ich für die Kindergartenstufe an:
• „ Frag mal Papa“ ein Referat für die Eltern zu Sexualerziehung ( Flyer)
• Weiterbildungen für Lehrpersonen, Kindergarten Teams...
• Mitwirkung an einem Elternabend zum Thema Sexualität und Kinder
• Beratungen für Lehrpersonen zu konkreten Beobachtungen im Kindergarten.

Weiter Informationen finden sie auf meiner Homepage www.liebelust.ch
Madeleine Bosshart Sexologin
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